Ernährung


Intervallfasten – sinnvoll oder nicht?

Aktuell ist das Intervallfasten bzw. das sogenannte Intermettierende Fasten in Aller Munde.

Es geht hierbei nicht speziell um ganze Fastentage bzw. Zyklen, sondern um den Essrhythmus an sich. Zum Beispiel gibt es den Rhythmus, dass innerhalb von 8 Stunden zwei Mahlzeiten eingenommen werden und den restlichen Tag auf Essen verzichtet wird. Ein anderer Rhythmus gibt vor, an einem Tag der Woche zu fasten, also auf feste Nahrung zu verzichten.

Der Sinn dahinter soll sein, dass es dem Essverhalten unserer Vorfahren gleichkommt, denn hier war auch nicht immer und jederzeit Nahrung griffbereit. Ein weiterer Grund ist auch die bessere Kontrolle des Essverhaltens an sich, da die Zeit und Mahlzeitenmenge eingeschränkt ist und der Körper durch längere Essenspausen entlasten wird.

Die Frage, ob diese Form der Ernährung sinnvoll ist oder nicht, sollte jeder für sich selbst beantworten. Es gibt Menschen, die mit fünf kleinen Mahlzeiten besser zurechtkommen als Menschen, die drei große Mahlzeiten zu sich nehmen. Jeder Mensch ist individuell und pauschal kann hier keine Aussage getroffen werden.

Beim Fasten ist auf jeden Fall vor allem am Anfang viel Disziplin und Durchhaltevermögen gefragt, bis sich der Körper umstellt.

Für Menschen, die Probleme damit haben, ihre Mahlzeiten zu regulieren bzw. die Menge der Mahlzeiten schlecht unter Kontrolle haben, kann es wirklich sinnvoll sein, gewisse Regeln aufzustellen.

Wer sich für das Intervallfasten entscheidet, sollte ein paar Punkte beachten:

1. Nicht zu WENIG Kalorien zu sich nehmen – der Körper fährt so seinen Stoffwechsel auf längere Zeit herunter und man verbrennt weniger Kalorien

2. Abends nicht hungrig ins Bett gehen – ein erholsamer Schlaf ist sehr wichtig. Ein hungriger Magen kann diesen negativ beeinflussen. Auch ein zu voller Magen lässt uns nicht gut schlafen.

3. Testen, ob man der Typ dafür ist und genug Disziplin hat - Es ist eine gewisse Disziplin gefragt und es sollte auch auf Tage geachtet werden, wo man z.B. zum Essen eingeladen ist oder eine besondere Feier ansteht - hier ist wirklich Durchhaltevermögen gefragt :)

4. In besonderen Situation wie z.B. in einer Schwangerschaft oder bei Krankheit ist das Intervallfasten nicht zu empfehlen

 

Welche Formen des Intervallfastens gibt es?

18 zu 6, 5 zu 2, 16 zu 8, 1 zu 6 - sagt dir nichts? Keine Sorge, hierbei handelt sich um die Tage bzw. Stunden, die dir vorgeben, wann du fastest.

Die beliebteste Form des Intervallfastens ist die 16 zu 8 Methode. Wie oben bereits erwähnt wird hier innerhalb von 8 Stunden gegessen und die restlichen 16 Stunden werden gefastet. Diese Methode ist vorallem für berufstätige sehr interessant, da sie ihr Frühstück einfach auf später verschieben können (z.B. 10 Uhr) und dann immernoch Abends um 18 Uhr Abendessen können. Etwas strenger ist die 18 zu 6 Methode - hier wird sechs Stunden gegessen und 18 Stunden gefastet.

Bei der 5 zu 2 Methode handelt sich um Tage. Das heißt, dass an zwei Tagen die Woche komplett auf Nahrung verzichtet wird. Bei den anderen fünf Tagen kann man wie gewohnt essen. Genauso die 1 zu 6 Methode - hier wird lediglich an einem Tag gefastet und an den restlichen sechs Tagen normal gegessen.

 

Was soll man während der Essensphase essen?

Am besten näturlich gesund und ausgewogen! Die Mahlzeiten sollten reichhaltig sein und alle wichtigen Nährstoffe enthalten, die der Körper braucht. Wähltst du zum Beispiel die 16 zu 8 Methode, bei der du 16 Stunden auf Nahrung verzichtest, dann empfiehlt es sich, in den acht Stunden der Essensphase ein reichhaltiges Frühstück zu wählen, einen gesunden kleinen Snack für Zwischendurch und ein nahrhaftes Mittagessen oder Abendessen.

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